Die Sächsische Physikolympiade wird in drei Stufen durchgeführt, wobei die 3. Stufe auf Landesebene stattfindet. Es finden sich dort also die besten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Klassenstufen 6 bis 10 zusammen, die vorher erfolgreich Stufe 1 und Stufe 2 absolviert haben.
Zu genau dieser Stufe 3 wurde Emma-Nuru Fröhlich aus der Klasse 7C des Johanneums aufgrund ihrer hervorragenden Ergebnisse in den ersten beiden Stufen eingeladen. Für sie und ihre Eltern ging es also am 24. April 2026 mittags per Bahn nach Chemnitz, wo ein tolles Rahmenprogramm auf sie wartete. Ein Video-Analyse-Workshop im Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz, in dem es um den freien Fall einer Kugel ging, bildete den Auftakt. Den Rest des Tages hatte Emma Freizeit, die sie mit ihren Eltern beim Pizzaessen genossen hat.
Am Samstag stand nun der eigentliche Wettbewerb an. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel brachte sie ein Bus zum Johannes-Kepler-Gymnasium, wo die 27. Sächsische Physikolympiade eröffnet wurde. Anschließend ging es auch schon in die 3-stündige Wettbewerbsklausur. Auf die Frage nach der Schwierigkeit der Aufgaben sagte Emma: "Ich empfand die Aufgaben als sehr schwer. Eine der drei Aufgaben war ein Experiment. Die letzte rund ums Thema Stromkreise hat mir am besten gefallen, in der habe ich fast volle Punktzahl erreicht. Ich habe aber auch in den anderen Aufgaben versucht, alles zu beantworten, auch wenn es vielleicht falsch war."
Während die Aufgaben ausgewertet wurden, hatte Emma Zeit zum Mittagessen und mit anderen Teilnehmern die freie Zeit mit z. B. Karten spielen zu verbringen. Eine Fahrt zur TU Chemnitz brachte Emma dann schließlich zu einer Festvorlesung im Hörsaal. Das Thema lautet "Verbindung zwischen Psychologie und Physik". Im Anschluss daran fand die Auswertung und Siegerehrung statt. Emma hat für ihre erbrachte Leistung eine Anerkennung erhalten. "Ich bin zufrieden, die letzte Aufgabe hat mich stolz gemacht. :)", so ihr Fazit. Auf dieses Ergebnis kann Emma zu Recht stolz sein, denn speziell in der dritten Olympiadestufe, gehen die Anforderungen über den Unterrichtsstoff des sächsischen Gymnasiums hinaus, so die Information der Veranstalter.
Auf jeden Fall freut sich Emma schon auf das nächste Jahr, denn sie würde gern wieder an der Physikolympiade teilnehmen.
