"Was dann losging, war ungeheuerlich" - Frühe Konzentrationslager in Sachsen 1933 - 1937

Eine Wanderausstellung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

"Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der frühen Konzentrationslager, die wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 eingerichtet wurden. Allein in Sachsen entstanden bis zum Sommer 1933 mehr als 20 dieser meist provisorischen Haftstätten. Die Ausstellung beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Einrichtung und den Umgang mit diesen Orten von 1945 bis heute. Die Darstellung basiert auf zum Teil bislang unveröffentlichten Fotografien, zeitgenössischen Dokumenten und Zeitzeugenberichten. Anhand von Biografien ehemaliger Gefangener werden die Funktionen der Lager und die Haftbedingungen veranschaulicht. Außerdem wird in ihnen der unterschiedliche politische bzw. religiöse Hintergrund der Insassen deutlich. Die präsentierten Biografien von Angehörigen des Wach- bzw. Führungspersonals zeigen exemplarisch die Lebenswege der Täter, von denen nicht wenige später in Lagern wie Dachau, Buchenwald oder Majdanek ihre Karriere fortsetzten." - Stiftung Sächsische Gedenkstätten: www.stsg.de

Die Eröffnung der Austellung fand am Montag, den 01.09.2008 in der Galerie des Johanneums statt.

Schulleiter Günter Kiefer sprach zur Eröffnung und Bürgermeister Thomas Delling hielt die Laudatio.

Dr. Klaus-Dieter Müller, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und Geralf Gemser, Freier Mitarbeiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

Die Ausstellung ist noch bis Ende September im Christlichen Gymnasium Johanneum, Fischerstraße 5 in Hoyerswerda zu sehen. Öffnungszeiten: werktags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache unter 0 35 71/42 44 20.

Über diesen Beitrag

Rubrik: Berichte & Rückblicke

Veröffentlicht: am 03.09.2011