Bio-Unterricht in der 5c: Die Schlange riecht mit der Zunge, nicht mit der Nase.

Herr Ronny Stiller aus Spremberg vermittelte am 27. Februar 2015 den Schülern der Klasse 5c so unglaublich Interessantes zu seinen ca. 100 Schlangen, dass die Unterrichtszeit eigentlich gar nicht ausreichte.

Er selbst hat schon mit 4 Jahren angefangen, sein Hobby zu entwickeln, mit einer eingefangenen Ringelnatter fing alles an. Mittlerweile züchtet er seine "Ungiftigen" in vielen Farben. Ca. 1.200 "Babys" sind schon entstanden. Seine "Haustiere" sind vor allem die Königspython und die Kornnatter.

Herr Stiller hatte auch schon eine Netzpython von 4,50 m Länge, die ja mit 10,50 m die längste Schlange der Welt ist. Nicht, wie oftmals geglaubt, die Anakonda.

Die Fünftklässler lernten, wie das eigentlich mit den Schlangenbeschwörern so ist, oder dass den Kobras auch Zähne gezogen werden. Auch dass die Giftdrüsen ja Speicheldrüsen sind, die zu "Tötungsmaschinen" für diverse, im Ganzen verschlungene Beutetiere werden und das Gift die Verdauung einleitet.

Herr Stiller erklärte, wie die Schlangen für die Pharmaindustrie "gemolken" werden und die Zahnarztspritze Kobragift enthält.

Die farbenprächtigste und teuerste Schlange ist zur Zeit mit 200.000 Dollar pro Jungtier die schuppenlose Königspython. Die Genetik der Züchtung werden die Fünftklässler in 5 Jahren in der 10. Klasse lernen, wenn Johann Gregor Mendel und seine Vererbungsgesetze auf dem Lehrplan stehen.

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Rubrik:Berichte & Rückblicke

Veröffentlicht: am 07.03.2015

Autor: Frau Hennig

Bildnachweis: Frau Hennig