» Schulsanitätsdienst

Der SSD besteht seit Dezember 2001 am Johanneum, in Kooperation mit:

Malteser Hilfsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe
Helfen lernen
Aufgaben im SSD
  • spielerische Einführung in den Sanitätsdienst
  • betreut von Sabine Mischner, Leiterin Malteser Hilfsdienst e.V. Hoyerswerda
  • Erste-Hilfe-Kurse der Klassen 5 bzw. 7 mit vielen praktischen Übungen
werden von Sanitätshelfern nach Absolvierung eines Lehrgangs wahrgenommen
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verletzungen jeglicher Art
  • Absicherung von schulischen, sowie außerschulischen Veranstaltungen
  • Projekte zum Vorstellen des Schulsanitätsdienstes z. B. an anderen Schulen
  • Weiterbildung und Ausbildung
  • gemeinsame Freizeitaktivitäten
  • der spätere Einstieg in medizinisches Berufsfeld wird erleichtert
  • späterer Übergang in soziales Jahr und Zivildienst möglich
  • Schirmherr: Ernst-Alexander Freiherr von Gersdorff
  •   Johanniterritter, Mitglied des Schulträgervereins

Cornelia Banyai über den Schulsanitätsdienst:

Durch unsere Tätigkeit im Schulsanitätsdienst können wir das Wissen, welches wir bei der Johanniter-Unfall-Hilfe vermittelt bekommen haben, erweitern und auffrischen. Dabei bekommen wir es mit ganz unterschiedlichen Verletzungen, die meist ungefährlich sind, wie Schürfwunden, Kopf- und Bauchschmerzen, zu tun.

Täglich sind zwei Schüler sofort abrufbar, falls etwas passiert und verlassen unverzüglich den Unterricht. Ein Nachteil an der Bereitschaft zum Dienst ist natürlich, dass der verpasste Unterrichtsstoff selbständig in der Freizeit nachgeholt werden muss. Trotzdem lohnt es sich, ehrenamtlich bei einer gemeinnützigen Organisation mitzuarbeiten, denn sowohl Patient, als auch Schulsanitäter profitieren von dieser, in unserer Region einmaligen Einrichtung. Im Vordergrund steht für uns, dass wir uns mit dem Patienten befassen, ihn auch beschäftigen, bis wir eine Diagnose erstellen können. Dabei entfällt oft der seelische Druck, weil die Schüler gewiss sein können, Hilfe zu erhalten. Dazu gehört im Allgemeinen die psychische Erste Hilfe, die vollständige Anfertigung eines Protokolls mit Diagnose und wenn nötig die Verständigung der Erziehungsberechtigten. Zusätzlich kümmern sich die älteren Schulsanitäter meist in Freistunden um die Raumordnung, die Nachbereitung der Einsätze und die Vorbereitung weiterer Aktivitäten.

Besondere Höhepunkte sind für uns Veranstaltungen wie das Sport- und Schwimmfest, die meist von älteren Schülern abgesichert werden, da sie nicht unbedingt daran teilnehmen müssen.

Durch den Umgang mit überwiegend Kindern, werden wir im Umgang mit unseren Mitmenschen gestärkt, aber auch auf den Kontakt mit fremden Menschen vorbereitet. Wir lernen so auf andere Menschen zuzugehen und auch auf ihre Bedürfnisse individuell einzugehen.

Die Zusammenarbeit klappt weitestgehend gut, weil wir uns gegenseitig schon durch die Kirche, die Schule und andere Absicherungen besser kennen. Obwohl sich der größte Teil von uns noch nicht sicher ist, welchen Weg er nach der Schule einschlagen will, hat er durch seine Ausbildung als Sanitäts-Helfer einen guten Grundstein für die Zukunft gelegt.