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Leitbild für das Christliche Gymnasium Johanneum Hoyerswerda

beschlossen auf der Mitgliederversammlung des Schulträgervereins Johanneum Hoyerswerda e.V. am 22.06.2007

 

 

 

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Wer wir sind

 

Das Christliche Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft.

 

Träger des Johanneums ist der „Schulträgerverein Johanneum Hoyerswerda e.V.“, in dem evangelische und katholische Christen aus ganz Deutschland zusammenwirken.

 

Schülerschaft, Lehrerkollegium, Eltern und Trägerverein bilden die Schulgemeinde.

Sie weiß sich in Übereinstimmung mit dem Bildungsauftrag der Evangelischen und der Römisch-Katholischen Kirche.

 

Das Christliche Gymnasium Johanneum steht allen Kindern und Eltern offen, getauften und ungetauften.

 

 

 

 

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Worauf wir gründen

 

Leben, Lernen und Lehren im Johanneum gründen auf dem christlichen Menschenbild. In Jesus Christus sehen wir den Menschen vor uns, wie Gott ihn gewollt hat.

 

·        Gott hat uns Menschen als sein Ebenbild geschaffen: darin besteht zuhöchst unsere Würde. Er liebt uns mit unseren Gaben und mit unseren Unvollkommenheiten.

·        Er stellt uns in die Verantwortung für seine Schöpfung.

·        Als Gottes Geschöpfe vertrauen wir vor aller eigenen Leistung auf seine  Gnade.

 

Für uns Christen ist es derselbe Gott, der unsere Welt geschaffen hat und erhält, der sich in Jesus Christus offenbart hat, und der in unsere Herzen Glaube, Liebe und Hoffnung pflanzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was wir wollen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gymnasium Johanneum führt Schülerinnen und Schüler zur allgemeinen Hochschulreife.

Es erzieht zu einem verantwortlichen Leben für sich und andere.

Dieses Ziel steuert das Johanneum als christliche Schule auf seinem besonderen Weg an.

Dazu gehören:

·        Gestaltung des Schullebens im Ablauf des Kirchenjahres und seiner Feste;

·        Geistliches Leben in der Schule mit Gottesdiensten und Andachten;

·        Evangelischer oder katholischer Religionsunterricht für alle Schüler und in allen Jahrgangsstufen;

·        Diakonie- und Sozialpraktikum

 

 

 

 

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Wie wir unsere Ziele erreichen wollen

 

Lehrer, Schüler und Eltern stehen gemeinsam mit dem Schulträger in der Verantwortung für Gedeihen und Erfolg des Johanneums.

Wir nehmen sie wahr

·        durch fachgerecht konzipierte und ausgeführte pädagogische Arbeit;

·        durch Geduld und Beharrlichkeit;

·        mit gegenseitigem Respekt;

·        mit gegenseitiger Offenheit.

Wir wollen unsere Schule gestalten als einen Raum gemeinsamer Wahrheitssuche, gemeinsamen Lebens und Handelns aus dem Glauben

 

 

 

 

 

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Was wir erwarten

 

Das Johanneum ist kein Selbstzweck. Es ist da für den Dienst an jungen Menschen, die im Sinne Jesu Christi gebildet werden. Ja, das Johanneum ist selbst dieser Dienst.

Jedes Mitglied der Schulgemeinde begegnet den anderen mit Respekt.

Insbesondere gilt

-          für Lehrer, dass der Dienst am Schüler Richtschnur ihres pädagogischen Handelns ist und dass sie  die christliche Ausrichtung der Schule mittragen und mitgestalten;

-          für Schüler, dass sie die Chancen, die diese Schule ihnen bietet, verantwortlich und mutig nutzen;

-          für Eltern, dass sie die Arbeit der Lehrer vertrauensvoll und engagiert unterstützen;

-          für die Mitglieder des Trägervereins, dass sie die Grundlagen, den Fortbestand und das Funktionieren des christlichen Gymnasiums nach Kräften sichern helfen.

 

 

 

 

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Wie es weitergeht

 

Das Johanneum versteht sich als „schola semper reformanda“, also als eine Schule, die sich immer wieder erneuern muss.

Zum Lebensprozess dieser Schule gehören untrennbar die Reflexion der pädagogischen Praxis, die Überprüfung der schulischen Arbeit und deren Weiterentwicklung.

 

 

 

 

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Woraus wir unsere Kraft schöpfen

 

 

 

 

"Wer Gott, dem Allerhöchsten traut,  

der hat auf keinen Sand gebaut."

Aus dem Lied “Wer nur den lieben Gott lässt walten“

von Georg Neumark (EG Nr.369,1; Gotteslob Nr.295)    

 

„Wenn nicht der HERR das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“

Psalm 127,1 (Lutherübersetzung)